Tokenisierung statt Wandeldarlehen
Warum Startups auf Tokenisierung setzen sollten

Warum scheitern Startups? - Es mag viele Gründe geben, warum ein Startup zum Scheitern verurteilt ist. Sei es das Produkt, die Marktlage, oder das Geschäftsmodell. Was allerdings häufig ein Problem darstellt, ist die Kapitalbeschaffung für Startups.


Zu dieser Annahme kommt auch das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen CB Insights. In ihrer Studie, die sich genau mit dieser Frage beschäftigt, kommen sie zu dem Ergebnis, dass die fehlende Finanzierung der Hauptgrund für das Scheitern von Startups ist.


Für sehr frühe Startups oder Startups, die sich in einer Überbrückungsphase zwischen Finanzierungsrunden befinden, ist die Frage der Finanzierung besonders kritisch. Traditionelle Finanzierungsrunden erfordern einen langwierigen Prozess und sind komplex, sodass Startups nicht mehr liquide sind, bevor sie überhaupt die Chance haben, an neues Kapital zu kommen.


Um dies zu verhindern, greifen Startups in der Praxis auf Wandeldarlehen zurück. Sie versprechen eine schnelle und unkomplizierte Finanzierung. Doch was sind Wandeldarlehen und sind sie wirklich die optimale Lösung, um schnell und unkompliziert an Kapital zu kommen?


Grundsätzlich ist ein Wandeldarlehen ein Kredit. Allerdings ist das Besondere an diesem Kredit, dass die Investor:innen zu einem bestimmten Zeitpunkt den Geldwert in reale Unternehmensanteile wandeln können. Typischerweise wird in dem Vertrag des Wandeldarlehens der Zeitpunkt und die Berechnungsformel für die Höhe der Anteile geregelt. Der große Vorteil ist, dass sich Investor:innen und Gründer:innen zunächst nicht auf eine Bewertung des Unternehmens und den Preis der Anteile einigen müssen, weil die Wandlung erst in der Zukunft stattfindet. Dadurch sparen beide Parteien Zeit, was die Beliebtheit des Wandeldarlehens erklärt.


Jedoch gibt es auch gravierende Nachteile, die bei der Nutzung von Wandeldarlehen nicht beachtet werden.


Dadurch, dass die Wandlung des Kredits erst in der Zukunft vollzogen wird, wissen sowohl Gründer:innen als auch Investor:innen nicht, wie hoch die Beteiligung an dem Unternehmen ausfallen wird. Das stellt für beide Parteien ein hohes Risiko dar und kann sich besonders aus der Sicht der Gründer:innen negativ auf die Machtverhältnisse im Unternehmen auswirken.


Ein weiterer Nachteil ist, dass die Risikobereitschaft der Investor:innen kaum honoriert wird. Das Wandeldarlehen wird wie Eigenkapital des Startups behandelt. Das heißt, wenn es zur Insolvenz kommt, werden diese Ansprüche als letztes bedient. Für Investor:innen, die eh schon ein hohes Risiko durch das frühe Investment eingehen, bedeutet das im Falle einer Insolvenz sehr wahrscheinlich den kompletten Verlust ihres Investments.


Ein weiteres Problem entsteht, wenn in dem Vertrag des Wandeldarlehens nicht ausdrücklich geregelt ist, unter welchen Konditionen die Wandlung stattfindet. Wird zum Beispiel keine Pflicht zur Wandlung vereinbart, so sind die Investor:innen berechtigt, die Rückzahlung des Kredits zu verlangen, was wiederum zu Liquiditätsproblemen führen kann.

Schnelle und unkomplizierte Finanzierung für Startups


Es stellt sich die Frage, ob es die Möglichkeit gibt, eine schnelle und unkomplizierte Finanzierung für Startups zu ermöglichen, ohne Wandeldarlehen nutzen zu müssen? Die Lösung - eine Tokenisierung der Unternehmensanteile.


Der Begriff “Tokenisierung” klingt zunächst befremdlich, wenn man noch nicht mit Web3 Anwendungen vertraut ist. Es meint aber nichts anderes als die Abbildung von Vermögens- oder Sachwerten in Token. Ein Token kann als digitaler Eigentumsnachweis verstanden werden, der auf einer Blockchain gespeichert wird, was ihn fälschungssicher und unveränderbar macht. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind Security Token, die Wertpapiere auf der Blockchain abbilden.


Token sind durch ihre besonderen Eigenschaften die perfekte Grundlage, um Unternehmen zu digitalisieren und so den Finanzierungsprozess für Startups flexibler und unkomplizierter zu machen.
Doch wie nutze ich als Startup die Vorteile von Token bei der Finanzierung meines Unternehmens? Die Antwort gibt Tokenize.it.


Tokenize.it bietet eine All-in-One-Lösung für Gründer:innen, um ihr Unternehmen zu tokenisieren und so ihren Finanzierungsprozess einfacher und schneller zu gestalten. Tokenize.it unterstützt Gründer:innen bei der Erstellung und Verwaltung der Token, bis hin zum Onboarding der Investor:innen mittels eines standardisierten Prozesses.

Fundraising via Token


Potenzielle Investor:innen werden einfach per Link zum Investment eingeladen und können dank der vorgefertigten Standard-Verträge schnell investieren. Durch das übersichtliche Dashboard behalten Gründer:innen immer den Überblick über ihre Unternehmensanteile und die beteiligten Investor:innnen.


Rechtlich gesehen repräsentieren die Token ein Genussrecht, was nicht nur die Wandlung in Unternehmensanteile ermöglicht, sondern auch die Ausschüttung von Dividenden, sowie den Liquidationserlös. Das macht das Investment für Investor:innen attraktiver und flexibler.


Aus rechtlicher Sicht stützen Unternehmen die Ausgabe der Token auf einen Investmentvertrag und zusätzlich auf die im BGB verankerte Regelung der Auslobung. Damit bleiben die mit einem Token verbundenen Genussrechte auch nach einer möglichen Veräußerung am Zweitmarkt nachvollziehbar erhalten.


Mit Tokenize.it gehen Gründer:innen einen entscheidenden Schritt in Richtung digitale Finanzierung und sparen so Zeit, um sich auf das Wesentliche zu fokussieren - Ihr Unternehmen.

Du möchtest Tokenize.it für dein Fundraising nutzen? Schreibe uns einfach eine Mail an hi@tokenize.it.

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